Sonntag, 12. Oktober 2014

Mein 365 Tage Quilt

Da bin ich wieder.

Momentan komme ich einfach nicht hinterher.
Ja, ich weiß... das sag ich immer. Aber im Moment ist es noch schlimmer.
Dabei habe ich eigentlich nicht mehr und nicht weniger zu tun als sonst.

Okay, da sind wieder so ein paar Projekte, die gerne weiter bearbeitet oder fertig gestellt werden möchten. So habe ich mittlerweile meinen zweiten Sunday Shawl fertig gehäkelt. Den zeige ich euch auch noch. Bestimmt.

Und bei meinem TulaPink City Sampler habe ich das komplette nächste Kapitel vorgearbeitet. Da werde ich euch auch noch die letzten Blöcke zeigen.

Ansonsten habe ich zwischendurch auf einem sehr schönem Handwerker Markt bei uns im Ort meine Sachen ausgestellt. Und die eine oder andere Kleinigkeiten auch noch genäht. Auf Instagram zeige ich da ja öfter mal ein paar Fotos dazu.

Was mich aber auch ein paar Tage und etliche graue Haare gekostet hat, ist mein 365TageQuilt.

Im September habe ich mir überlegt, dass ich das Top und das Vlies teilweise mit der Hand quilten möchte. Und zwar erstmal die orangfarbenen und pinken Quadrate. Dafür hatte ich mir extra eine sehr schöne Schablone mit einem Stern besorgt, die von derGröße optimal passte.

So weit, so gut. Zuerst habe ich die ersten zwei Blöcke miteinander vernäht. Somit hatte ich jetzt ein großes Stück mit 8 Reihen. Das habe ich mit dem Vlies gequiltet. Mit der Nähmaschine natürlich. Und im Nahtschatten. Und nur die senkrechten Linien. Klar, oder? ;-)


Nachdem ich dann je ein Quadrat probehalber gequiltet hatte - das klappte erstaunlicherweise sehr gut -,  hab ich mir so meine Gedanken über die Rückseite gemacht.


Es wäre ja schade, wenn man das schöne Muster auf der Rückseite nicht sehen würde. Und wenn ich Fleece nehme, würde man es auch nicht so gut sehen. Hhmmm...

Was macht Frau, ähhh ich natürlich?
Erstmal Stoff bestellen und dann alles wieder auftrennen.
Der pinke Baumwoll Stoff mit den orangenen Sternen passt doch toptimal zu meinem Quilt, oder?

Nachdem ich das Vlies wieder von meinem Top getrennt hatte, habe ich alle Teile zusammen genäht und hatte jetzt das Top in einem Teil. Ganz schön groß sag ich euch. Die Rückseite musste ich in der Mitte zusammen nähen, da die Decke ja breiter als 140cm ist.

Zum Glück hatten wir im September noch ein paar schöne Tage und die Tischtennisplatte stand noch draussen. Da ich die Naht der Rückseite genau mittig von meiner Decke haben wollte - Frau Obergenau lässt grüßen - habe ich erst alles mit Stecknadeln fixiert, dann mit der Hand vorgenäht und zu guter Letzt mit der Maschine vernäht. Ganz genau ist es leider nicht geworden. Menno.


 Heute habe ich mich dann ans weitere quilten getraut. Dafür habe ich ausgehend von der Mitte immer eine Reihe abgesteckt und waagerecht mit der Maschine gequiltet. Sehr geholfen hat mir dabei auch der Sprühkleber. Wie ihr sehr, musste meine Nähmaschine bei jeder neuen Reihe kurz den Platz wechseln. Zum Glück haben wir so einen großen Eßtisch.

 

Und als allerletztes habe ich dann noch die Ränder versäubert und allen überstehenden Stoff gerade abgeschnitten. Auf dem Bild fehlen die oberen 1 1/2 Reihen, aber da draußen alles nass war, konnte ich ihn leider nirgendwo auslegen.


Jetzt sieht mein Quilt schon wie eine Decke aus. Als nächstes werde ich die senkrechten Linien quilten und dann versuche ich nochmal mein Glück mit dem Sternenmuster. Aber vorher sollte ich ihn nochmal bügeln. Dann sieht es auch nicht so aus als wären Falten drin ;-).

Bis dahin wünsche ich euch alles Liebe.

Eure Nicole 

Kommentare:

  1. Ich bin begeistert! Der Sternestoff passt super zum Top und es sieht jetzt schon alles ganz toll und ordentlich aus. Ich bin auf dein Binding gespannt.

    Liebe Grüße
    Anja

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    1. Hallo liebe Anja,
      schön, dass es dir bis jetzt gefällt. Auf das Binding bin ich übrigens auch gespannt ;-) Glg aus Holland

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